Di, 23. Dezember 2008
Geschrieben in Elektronische Geräte und ich um 21:27 Uhr von Jan
Ich habe es getan: Kurz vor Weihnachten habe ich mir einen EEE-PC 901 gekauft. Das ist das Gerät mit 8,9-Zoll-Display und superlanger Akkulaufzeit von sage und schreibe echten 7 Stunden. Es kann Bluetooth, hat ne 1,3-Megapixelkamera und Windows XP an Board. Auf der Negativseite ist zu vermerken, dass die Tastatur echt schmal geraten ist, sodass es mir als 10-Finger-Schreiber zum Teil echt schwer fällt, immer die richtige Taste zu drücken.
Was noch auffällt, ist die hohe Auflösung des Displays: Trotz der sichtbaren Breite von 19,5 cm wurden 1024 Pixel nebeneinandergequetscht. Das entspricht einer Auflösung von 133 dpi. Zum Vergleich: Ein normaler Monitor hat eine Auflösung von nur 96 dpi. Es gibt zwar eine dpi-Anpassung in Win XP, aber die ist nicht ernstzunehmen, da Programme diese GUI-Veränderung nur unvollständig berücksichtigen. Da der EEE-PC aber eh ein Laptop ist bzw. aufgrund der in Displaynähe befindlichen Tastatur immer maximal eine halbe Armlänge von einem weg ist, ist die hohe Auflösung gerade noch tolerierebar.
Sehr schön ist übrigens, dass das Netzteil sehr klein geraten ist und schon Klettkabelbinder mitbringt.
So, jetzt wird weitergetestet.
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Mo, 10. März 2008
Geschrieben in Elektronische Geräte und ich um 13:48 Uhr von Jan
Nachdem ich letztes Jahr nicht zur CeBIT nach Hannover gefahren bin, wollte ich es mir dieses Jahr nicht nehmen lassen, nach dem Rechten zu schauen.
Leider war der letzte Messetag und dementsprechend eine gewisse Aufbruchstimmung zu verspüren (ja, damit habe ich schon vorher gerechnet). An vielen Ecken waren bereits die Stände leergeräumt, während Schüler durch die Gänge quollen. Das lag wahrscheinlich daran, dass der letzte Messetag auf einen Sonntag gelegt worden war. Es gab erstaunlich wenige Gadgets (Kugelschreiber etc.) zu ergattern. Bei der Billighardware den Gehäusen, Lüftern und anderen Anbauteilen wurde wieder kräftig verkauft, um die Transportkosten der Firmen zu senken.
Soweit, so gewohnt. Da ich mich vorher ausreichend informiert hatte, war nicht so viel überraschendes dabei. Der EEE-PC mit Windows (ganz großes Kino) wurde dadurch zum Mininotebook mit zu kleinem Display (bei Windows hat man ja den Vergleich) und das LC-Display mit LED-Beleuchtung von Samsung war nun auch nicht wirklich der Knaller.
Ach, was solls. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei :)
Anmerkungen zur CeBIT 2008 finden sich auch bei Indiskretion Ehrensache.
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Di, 22. Januar 2008
Geschrieben in Weltbewegendes um 10:07 Uhr von Jan
Da bäumen sich die Konsumenten der HD-DVD noch einmal auf: 100.000 Unterschriften wurden angeblich gesammelt, um Warner zu zeigen, dass “die Konsumenten” sich nicht klar für die Blu-ray-Disc entschieden hätten. Dies hatte das Filmstudio als Begründung genannt, als es bekannt gab, künftig nur noch das Blu-ray-Format unterstützen zu wollen. Die von Heise.de referenzierte Online-Petition weist aber nur ein Zehntel der Unterschriften auf: Im Moment 10.840.
Update: Inzwischen hat Heise den Fehler korrigiert.
Die Blu-ray-Konsumenten (deren Kaufaktivität irgendwas um die 60 % im HD-Markt ausmacht) kamen mit der Gegen-Unterschriftensammlung “Let HD DVD Die” auf etwa 3.000 Unterschriften.
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Do, 6. Dezember 2007
Geschrieben in Elektronische Geräte und ich, Weltbewegendes um 21:20 Uhr von Jan
Experten des schweizer Unternehmens Dreamlab Technologies haben gängige Funktastaturen von Microsoft und Logitech beim Kommunizieren über den Äther belauscht. Die abgehörten Pakete wurden analysiert und es wurde untersucht, wie sicher die eingesetze Verschlüsselung ist.
Ergebnis: Microsoft generiert beim Erstverbindungsaufbau einen zufälligen 8-Bit-Wert, der mit simplen XOR mit den tatsächlichen Daten verschränkt wird. Da sich der Wert bis zu einem neuen initialen Verbindungsaufbau nicht mehr ändert, bleiben genau 256 (= 2 hoch
Binärkombinationen zu testen, bis man den Zufallswert heraus hat. Diese Art der Verschlüsselung wurde früher als “schwächste Verschlüsselung, die möglich ist” (weakest encryption possible) bezeichnet, über die man lachte, da sie bei Microsoft Word auch Anwendung fand und eben nur eine Sicherheit vorgaukelte, aber tatsächlich kaum eine lieferte.
Microsoft also verwendet faktisch also keine Verschlüsselung, sondern höchstens eine Verschleierung, die gerade mal das Klartextlesen übertragener Pakete unterbindet.
Ich habe übrigens vor zwei Jahren mal eine Funktastatur von MS geschenkt bekommen. Weil keinerlei Wort über Verschlüsselung etc. im Handbuch oder Internet (auf der gesamten MS-Seite NICHTS!) verloren wurde, versuchte ich, bei MS per E-Mail Informationen über die Übertragungsverschlüsselung zu erlangen. Es wurde nur darauf verwiesen, die kostenpflichtige Hotline mit der Frage zu malträtieren. An der Stelle brach ich meine Erkundungen ab. Die Tastatur (die im übrigen ziemlich Schrott ist), benutze ich nur noch sehr selten, zumal die Zuverlässigkeit ziemlich gering ist. In Zukunft wohl gar nicht mehr.
Logitech wurde noch nicht geknackt.
via Toms Hardware
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Mo, 12. November 2007
Geschrieben in Elektronische Geräte und ich um 21:50 Uhr von Jan
Ich fragte mich, was bei Prozessor-Kühlgeräten – bestehend aus Kühler und Lüfter – wohl der Zusatz PWM bedeutet, den man gelegentlich in Produktbezeichnungen vorfindet (ein Beispiel). Ich kannte bislang nur TC, das für temperature controlled steht und in etwa bedeutet, dass der Lüfter sich bei niedrigen Prozessortemperaturen langsamer dreht und somit weniger Krach macht.
Nach einiger Suche hab ich nun herausbekommen, was es mit PWM auf sich hat: Die Abkürzung steht für Pulseweitenmodulation. Das funktioniert ungefähr so: Der Motor im Lüfter wird digital angesteuert. Für den Computer ist es daher am einfachsten, in kurzen Intervallen den Strom ein- bzw. abzuschalten und somit den Lüfter mit Lücken anzustoßen. Macht man die Strom-an-Phasen oder die Pausen dazwischen länger, kann man die Drehzahl beeinflussen. Anscheinend ist es auf diese Art einfacher, die tatsächliche Drehzahl einzustellen.
Bislang war es aber eher üblich, mit ein paar elektronischen Bauteilen den Lüfter die ganze Zeit am vollen Strom hängen zu lassen bzw. den Strom über Potentiometer zu manipulieren, um geringere Drehzahlen zu ermöglichen. Also ganz analog. Per PWM ist es nun dem Mainboard möglich, die Drehzahl anzupassen.
Weitere Informationen dazu, Akustikbetrachtung und Alternativen findet man auf analog.com (englisch).
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