Fr, 18. Juli 2008
Geschrieben in Dies und Das... um 23:25 Uhr von Jan
Gerade kam die Pilotfolge von “My name is Earl” zum ersten Mal im deutschen Fernsehn unter dem treffenden Namen “My Name is Earl”. In der Folge darf Earl dann auch den Satz fallen lassen: “Mein Name ist Earl”. Naja.
Die Synchronsprecher sind fast alle zum Abgewöhnen: Joy klingt zu brav (wurde auch in den Leserkommentaren zum gleichen Thema bei Spiegel Online erwähnt) und zu hochdeutsch (wer das Original kennt, weiß, was ich meine), Catalina kommt im Original viel schnippischer rüber als in der deutschen Fassung, Randy klingt nicht tumb genug (wie im Original, jaja) und Crabman fehlt im Deutschen plötzlich dieser Rastafari-Einschlag, der der intellektuellen Überlegenheit dieses Protagonisten einen hintergründigen Witz verleiht. Earls Stimme selber geht so, ist aber auch meilenweit vom Original entfernt.
Eigentlich bin ich ja froh, dass RTL nicht die Serie mit eigenen Schauspielern hat neudrehen lassen (wie es anno dunnemals der IT Crowd erging). Trailer-Trash gibt es in Deutschland ja weniger; vermutlich wäre man es dann mit ein paar Kleinkriminiellen aus dem Sozialbau angegangen. Halt irgendein rohrkrepierender Schwachsinn. Und anstelle der Crab Shack wäre es die Trinkhalle nebenan geworden.
Ach ja, Bastian: Ja, J. ist mal wieder außer Landes …
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Fr, 18. Januar 2008
Geschrieben in Blog-Externa um 18:40 Uhr von Jan
Gestern wurde bekannt, dass Sat.1 die deutsche Version der nach britischer Vorlage (The IT Crowd) gedrehten Serie ”Das iTeam – Die Jungs an der Maus“ nach nur zwei ausgestrahlten Sendungen absetzt.
Grund sind die einstelligen Quoten: Die erste Folge am 4. Januar hatte insgesamt 1,4 Mio. Zuschauer (4,6 %), in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49jährigen dabei 0,85 Mio Zuschauer (6,8 %). Die zweite Folge am 11. Januar kam wieder auf 1,4 Mio Zuschauer (was diesmal aufgrund von weniger Gesamtzuschauern sogar 4,9 % bedeutete), bei den zwischen 14 und 49 Jahre alten Zuschauern waren es 7,6 %. Eine leichte Steigerung, aber Sat.1 offensichtlich nicht genug.
Heute, am 18. Januar, wird an der betreffenden Sendestelle nun auf “gute” alte Quotenbringer zurückgegriffen: Hausmeister Krause.
In meinen Augen ist das Absetzen gerechtfertigt. Wie die Mittwoch von mir entdeckten Vergleichvideos der englischen und deutschen Fassung zeigen, wurde nicht bloß simpel kopiert, was das Zeug hält, sondern den deutschen Zuschauern eine verschlimmbesserte Fassung geboten.
Andere Kritiken(eigentlich alle negativ):
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Do, 11. Oktober 2007
Geschrieben in Bach, Dies und Das... um 20:47 Uhr von Jan
In der ARD läuft gerade “Pilawas großes Geschichts-Quiz”. In der Kategorie “Historische Irrtümer” kam in der Kategorie “Urban Legends” heraus, dass verheiratete Männer länger leben als unverheiratete (als wahre Legende). Und los ging es: Die anwesenden Prominenten diskutierten munter drauf los, woran das wohl läge. Das gipfelte in Jan Fedders lautem Ausspruch (sinngemäß): “Klar: Die sitzen doch nur rum.”
Falsch gedacht. Diese Legende legt natürlich den Fehlschluss nahe, dass tatsächlich die Ehe ein Grund ist für die längere Lebensdauer. Tatsächlich aber ist die Kausalität umgekehrt: Gesunde Männer finden eher eine Partnerin und die verbleibenden nicht so gesunden ziehen die Statistik der Singles nach unten. Nicht schlimm finde ich, dass die Promis falsch rumgerätselt haben. Aber das Jörg Pilawa das nicht korrigiert und richtigstellt, empfinde ich als Nachlässigkeit der Redaktion. seufz Das ist glaub ich das, was mir an Günther Jauch oder Harald Schmidt so gefällt: Die streuen gelegentlich etwas Bildung in ihre Bemerkungen.
Dass in der Sendung zum Thema Barock in England dann auch noch Bach und nicht Händel gespielt wurde, lass ich mal hinten runterfallen. Und schalte um…
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