Fr, 28. März 2008

Willkommen bei Adobe GoLive 5

Geschrieben in Dies und Das... um 10:34 Uhr von Jan

Immerhin 888 Seiten (bei von Google geschätzten 82.700 Seiten) haben im HTML-Header den Standardtitel “Willkommen bei Adobe GoLive 5″ nicht ersetzt, den das gleichnamige Programm in der Schablone stehen hat.

Ja, ich weiß, das ist ein uralter Hut. Trotzdem irgendwie lustig.

Di, 25. März 2008

Programm-Preiskrönungen ein Nicht-Programm

Geschrieben in Blog-Externa, Software um 0:11 Uhr von Jan

Weil ihm auffiel, dass selbst schlechte Software mit Preisen überhäuft wurde, hat ein britischer Programmierer eine Textdatei mit der Endung .exe versehen und das “Programm” bei diversen Softwaresammelseiten eingereicht. Im Anschluss ließ er einfach etwas Zeit vergehen und betrachtete, was daraus entstand. Erstaunliches Ergebnis: 16 23 Preise (Stand Dez. 2007).

Ach ja, der Text des “Programms” begann mit “This program does nothing at all [...]“.

Die ganze Geschichte Teil 1 Teil 2.

Die Erklärung, die der gute Mensch gleich mitliefert, ist eine schöne Bestandsaufnahme, wie da getrickst wird, nur um einen ordentlichen Page-Rank bei Google zu bekommen.

(via)

Mi, 23. Januar 2008

Nicht gefunden

Geschrieben in Software um 9:27 Uhr von Jan

Dass auch deutsche Entwickler gerne lustige 404-HTTP-Antworten schreiben, beweist die Version des SWR.

Bislang kannte ich nur das 404 research lab, das sich aber auf englische Seiten beschränkt. In dem Zusammenhang sei auch auf die entsprechende Sammlung bei SendCoffee.com hingewiesen.

Wie dem auch sei: Warum zeigt mir Google Mail einen uralten SWR-Link in der News-Zeile an?

Do, 6. Dezember 2007

Funktastaturen verraten Passwörter

Geschrieben in Elektronische Geräte und ich, Weltbewegendes um 21:20 Uhr von Jan

Experten des schweizer Unternehmens Dreamlab Technologies haben gängige Funktastaturen von Microsoft und Logitech beim Kommunizieren über den Äther belauscht. Die abgehörten Pakete wurden analysiert und es wurde untersucht, wie sicher die eingesetze Verschlüsselung ist.

Ergebnis: Microsoft generiert beim Erstverbindungsaufbau einen zufälligen 8-Bit-Wert, der mit simplen XOR mit den tatsächlichen Daten verschränkt wird. Da sich der Wert bis zu einem neuen initialen Verbindungsaufbau nicht mehr ändert, bleiben genau 256 (= 2 hoch 8) Binärkombinationen zu testen, bis man den Zufallswert heraus hat. Diese Art der Verschlüsselung wurde früher als “schwächste Verschlüsselung, die möglich ist” (weakest encryption possible) bezeichnet, über die man lachte, da sie bei Microsoft Word auch Anwendung fand und eben nur eine Sicherheit vorgaukelte, aber tatsächlich kaum eine lieferte.

Microsoft also verwendet faktisch also keine Verschlüsselung, sondern höchstens eine Verschleierung, die gerade mal das Klartextlesen übertragener Pakete unterbindet.

Ich habe übrigens vor zwei Jahren mal eine Funktastatur von MS geschenkt bekommen. Weil keinerlei Wort über Verschlüsselung etc. im Handbuch oder Internet (auf der gesamten MS-Seite NICHTS!) verloren wurde, versuchte ich, bei MS per E-Mail Informationen über die Übertragungsverschlüsselung zu erlangen. Es wurde nur darauf verwiesen, die kostenpflichtige Hotline mit der Frage zu malträtieren. An der Stelle brach ich meine Erkundungen ab. Die Tastatur (die im übrigen ziemlich Schrott ist), benutze ich nur noch sehr selten, zumal die Zuverlässigkeit ziemlich gering ist. In Zukunft wohl gar nicht mehr.

Logitech wurde noch nicht geknackt.

via Toms Hardware