Do, 3. September 2009

Internetabgrund im Zeit Magazin

Geschrieben in Elektronische Geräte und ich, Sprache etc. um 9:11 Uhr von Jan

Im aktuellen Zeit Magazin, das heute erschien, findet sich folgender Satz:

[Ulrich ruft im Call-Center an und flirtet rum.] Die Fremde [Mitarbeiterin eines Call-Centers] nutzt ihren Zugriff auf sein Internetkonto, um dort Ihre [sic] E-Mail-Adresse zu platzieren. Das ist etwa vergleichbar mit dem Zustecken eines Zettels, auf dem ihre Telefonnummer steht, sonst nichts.

Ich frage mich, was dieses Internetkonto sein soll. Variante A: Soll es der Zugang sein, den man braucht, um sich bei einem Provider anzumelden (bswp. T-Online)? Dann frage ich mich, wo man dort E-Mail-Adressen platziert und überhaupt: Wie wahrscheinlich soll das sein, da nachzugucken? Also Erfolgsaussichten, dass Ulrich die Adresse auch findet…

Variante B: Vielleicht ist es irgendein internes System einer Firma, sowas wie Lotus. Auch da frage ich mich, wie man dort so etwas wie eine “E-Mail-Adresse platzieren” können soll. Eine Hausnachricht? Ja, und?

Was mich zu Variante C bringt: Sie schickt dem Herrn eine E-Mail. Dann wäre allerdings die Beschreibung völlig neben der Spur (E-Mail schicken = “zustecken” oder “platzieren”? und “Zugriff auf sein Internetkonto” als E-Mail?*).

Alles etwas unausgegoren. Symptom der Niveauverflachung des Zeit Magazins?

*ähnlich könnte man von einem “Zugriff auf die Wohnung” sprechen, wenn man das Zustellen eines Briefs meint

Do, 12. März 2009

TÖTEN, MUSS TÖTEN

Geschrieben in Sprache etc. um 9:51 Uhr von Jan

Und da sind sie wieder: Die Killerspiele

*seufz*

So, 17. August 2008

Seltsame Kampfmittel

Geschrieben in Sprache etc. um 23:51 Uhr von Jan

Da titelte doch heise online, dass die Kripo persönliche Daten als Waffe entdeckt hat: Damit will sie mafiose Strukturen im Handel bekämpfen.

Beim Lesen stellte sich heraus, dass es dann doch anders gemeint war.

Di, 8. Juli 2008

Vornamen

Geschrieben in Sprache etc. um 18:46 Uhr von Jan

Ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, in dem dargelegt wird, dass das Gehalt des Vaters mit der Namenswahl des Neugeborenen korreliert. Fand ich mal ganz interessant.

Und wenn ich es recht bedenke, ist da etwas dran. Ich kann zumindest aus meinem Umfeld bestätigen, dass Akademiker zu traditionellen Namen tendieren. Ludwig, Elisabeth und Friederike kenne ich nicht nur als ältere Menschen, sondern ebenso als Teenager.

Für Mike, Justin und Cassidy kann ich mich auch nicht begeistern.

Sa, 31. Mai 2008

Treffende Begriffe

Geschrieben in Sprache etc. um 23:49 Uhr von Jan

Ich finde ja, dass der Ausdruck Videorumpelkiste das, was YouTube ist, unheimlich gut trifft. So wie Wissensmüllhalde die Wikipedia

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