Mi, 25. August 2010
Geschrieben in Seltsames, Software um 11:21 Uhr von Jan
In einem Artikel auf Welt online vom 17. August 2010, also gerade einmal acht Tage her, fällt das Schlagwort Steganografie:
Offenbar profitieren mögliche Terroristen von dieser Sicherheit und schützen sich zusätzlich mit einer neuen, Steganografie genannten Technik, die verborgene Inhalte erst mit einer speziellen Decodierung sichtbar macht.
Soso, neu also. Das glaube ich nicht so ganz angesichts der jahrtausende alten steganografischen Tradition.
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Gestern wurde auf netzpolitik.org ein Algorithmus beschrieben, der Steganografie konzeptionell beschreibt, aber das Wort “Steganografie” geflissentlich verschweigt. Was dann natürlich von den eifrigen Kommentatoren sofort korrigiert wird. Das ist hier aber nicht das Hauptproblem: Der beschriebene Algorithmus ist nicht innovativ oder neuartig, sondern beschreibt nur einen standardmäßigen Steganographieansatz verbunden mit Chaffing and Winnowing. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Artikel da geschrieben wurde. Einzig redaktionelle Werbung für das vorgestellte Produkt (heißt Collage) kommt mir in den Sinn. Aber bei netzpolitik.org?
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Do, 25. Juni 2009
Geschrieben in Software, Weltbewegendes um 19:59 Uhr von Jan
Bald wird die Interneterschwernis um sich greifen und es werden gelegentlich Stopp-Schilder aufgestellt (Bedeutung: Drauf zufahren, anhalten, Vorfahrt gewähren… und dann weiterfahren). Angenommen, durch ein Versehen gerät ein zensurkritischer Blog auf die Liste, die der Provider sperren muss. Dann sehe ich bei einem Zugriff von zu Hause hinfort nur noch das Stopp-Schild.
Der Google Reader, ein RSS-Aggregator (der sammelt die RSS-Feeds ein, Stefan, und stellt sie mir übersichtlich dar) bietet sich als eine komfortable Stoppschildumgehungsmaßnahme an. Die Google-Server, die die Blogeinträge abrufen, stehen nämlich nicht immer in Deutschland. Und wer die Feeds aus Nicht-Deutschland abruft, kann nicht bestoppschildet werden. Zumindest nicht so, wie die Frau Ministerin sich das gedacht hat.
Fazit: Google hilft, die Bestrebungen der Bundesregierung zu unterlaufen. Ganz ohne DNS-Änderung in den Netzwerkeinstellungen.
P.S. Aus dem Grunde fordere ich alle Blogger auf, Volltext-RSS-Feeds anzubieten!
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Mo, 26. Januar 2009
Geschrieben in Software um 10:56 Uhr von Jan
Unter Opera gibt es in der Schnellwahl die 9 Felder, die man mit Lesezeichen/Favoriten bestücken kann. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Vorschaubildchen in bestimmten Intervallen neu zu laden.
Doch was ist, wenn man mehr Lesezeichen nutzen möchte als Felder zur Verfügung stehen? Ganz einfach: Unter Windows XP öffnet man (während Opera geschlossen ist) dafür im Verzeichnis
C:\Dokumente und Einstellungen\%%%Nutzername%%%\Anwendungsdaten\Opera\Opera\profile\
(%%%Nutzername%%% steht natürlich nicht da, sondern ist nur ein Platzhalter für den Nutzernamen) die Datei speeddial.ini und fügt folgende Zeilen hinzu:
[Size]
Columns=4
Rows=3
Die Zahlen sind natürlich änderbar. Opera neugestartet und – schwupps – hat man viel mehr Felder.
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Geschrieben in Software um 10:31 Uhr von Jan
Vor etwa anderthalb Jahren schrieb ich das bislang erfolgreichste Posting dieses Blogs: Wie man den in Opera 9 integrierten Werbeblocker effektiv nutzt. Kein anderer Eintrag wurde so oft über Google aufgerufen. Ich habe ihn sogar schon selbst gelegentlich gesucht, um bei Freunden und Bekannten Opera entsprechend auszustatten.
Nun hat sich jemand aus meiner Familie letztens ein mit Windows Vista bestücktes Notebook gekauft. Und – wie es zu erwarten war – konnte ich mein unter XP erworbenes Wissen nicht mehr anwenden, weil Vista ständig dazwischenfunkt.
Daher hier der Aufruf: Wer kann mir sagen (bzw. schreiben), wie ich unter Windows Vista an die Opera-Datei urlfilter.ini herankomme? Sie liegt normalerweise im Anwenderverzeichnis irgendwo bei den Anwendungsdaten. Hat man die Datei nämlich gefunden, ist es trivial, das von XP her bekannte Verfahren durchzuführen.
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