Sa, 19. Juli 2008
Plagiat
Facebook hat endlich den juristischen Weg beschritten, um die starke Ähnlichkeit zwischen StudiVZ und Facebook mal zu “evaluieren”. Darauf warte ich, seitdem sich der Holtzbrinckverlag anschickte, das VZ zu übernehmen.
Facebook hat endlich den juristischen Weg beschritten, um die starke Ähnlichkeit zwischen StudiVZ und Facebook mal zu “evaluieren”. Darauf warte ich, seitdem sich der Holtzbrinckverlag anschickte, das VZ zu übernehmen.
Gerade kam die Pilotfolge von “My name is Earl” zum ersten Mal im deutschen Fernsehn unter dem treffenden Namen “My Name is Earl”. In der Folge darf Earl dann auch den Satz fallen lassen: “Mein Name ist Earl”. Naja.
Die Synchronsprecher sind fast alle zum Abgewöhnen: Joy klingt zu brav (wurde auch in den Leserkommentaren zum gleichen Thema bei Spiegel Online erwähnt) und zu hochdeutsch (wer das Original kennt, weiß, was ich meine), Catalina kommt im Original viel schnippischer rüber als in der deutschen Fassung, Randy klingt nicht tumb genug (wie im Original, jaja) und Crabman fehlt im Deutschen plötzlich dieser Rastafari-Einschlag, der der intellektuellen Überlegenheit dieses Protagonisten einen hintergründigen Witz verleiht. Earls Stimme selber geht so, ist aber auch meilenweit vom Original entfernt.
Eigentlich bin ich ja froh, dass RTL nicht die Serie mit eigenen Schauspielern hat neudrehen lassen (wie es anno dunnemals der IT Crowd erging). Trailer-Trash gibt es in Deutschland ja weniger; vermutlich wäre man es dann mit ein paar Kleinkriminiellen aus dem Sozialbau angegangen. Halt irgendein rohrkrepierender Schwachsinn. Und anstelle der Crab Shack wäre es die Trinkhalle nebenan geworden.
Ach ja, Bastian: Ja, J. ist mal wieder außer Landes …
Ein anscheinend aus Bukarest kommender Blogger beschreibt sein Erstaunen darüber, dass in GolfsburgWolfsburg 95 % aller zugelassenen Fahrzeuge von der Marke Volkswagen sind. Ok. Wenn man die Grafik genauer betrachtet, die er dazu anführt, fällt auf, dass der Blogger die Konzernzugehörigkeit von Skoda, Audi und Seat zu VW ignoriert. Will heißen: Alle anderen Marken zusammengenommen, die nicht zu den vier großen Marken von VW gehören, ergeben einen Anteil von unter 1 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge in WOB. Und da sind sogar noch Erlkönige dabei, also Fahrzeuge, die noch in der Entwicklung sind und noch nicht veröffentlicht wurden.
Da ich dort aus der Gegend komme, kann ich das vom Eindruck der Straße bestätigen: Da fahren im Prinzip nur VWs und Konsorten herum.
Da ich mir vor ein paar Monaten ein Monsterdisplay mit “Full-HD-Plus”, ähm, 1920×1200 Pixel Auflösung zugelegt habe, kam ich erstmals in den Bedarf, so eine große Desktopfläche irgendwie zu verzieren. Nur: So recht wollten sich keine Bilder finden lassen, die einerseits stilvoll, andererseits hochauflösend waren.
Die Sache geriet etwas in Vergessenheit.
Bis heute. Ich bin über eine Seite gestolpert, auf denen schöne Hintergründe zusammengetragen sind. Danke dafür