Freitag, 18. Juli 2008
My name is Earl
Gerade kam die Pilotfolge von “My name is Earl” zum ersten Mal im deutschen Fernsehn unter dem treffenden Namen “My Name is Earl”. In der Folge darf Earl dann auch den Satz fallen lassen: “Mein Name ist Earl”. Naja.
Die Synchronsprecher sind fast alle zum Abgewöhnen: Joy klingt zu brav (wurde auch in den Leserkommentaren zum gleichen Thema bei Spiegel Online erwähnt) und zu hochdeutsch (wer das Original kennt, weiß, was ich meine), Catalina kommt im Original viel schnippischer rüber als in der deutschen Fassung, Randy klingt nicht tumb genug (wie im Original, jaja) und Crabman fehlt im Deutschen plötzlich dieser Rastafari-Einschlag, der der intellektuellen Überlegenheit dieses Protagonisten einen hintergründigen Witz verleiht. Earls Stimme selber geht so, ist aber auch meilenweit vom Original entfernt.
Eigentlich bin ich ja froh, dass RTL nicht die Serie mit eigenen Schauspielern hat neudrehen lassen (wie es anno dunnemals der IT Crowd erging). Trailer-Trash gibt es in Deutschland ja weniger; vermutlich wäre man es dann mit ein paar Kleinkriminiellen aus dem Sozialbau angegangen. Halt irgendein rohrkrepierender Schwachsinn. Und anstelle der Crab Shack wäre es die Trinkhalle nebenan geworden.
Ach ja, Bastian: Ja, J. ist mal wieder außer Landes …



bastian schrieb am 19. Juli 2008 um 8:23 Uhr
Hihi, ich mag den direkten Zusammenhang zwischen Abwesenheit und Blogeintragsanzahl.
Ansonsten: Ich finde es gut, dass das deutsche Fernsehen immerhin imstande ist, diese wirklich gute Serie [uch wenn mir bisher nur die erste Staffel bekannt ist, bin ich geneigt, diese Meinung zu verkünden] zu zeigen und somit den Programmbestand aufzuwerten. Sicherlich: Sie zeigen es mitten in der Nacht und haben wohl auch vorerst ur elf Folgen geplant. Aber trotzdem…
Ich glaube, Synchronisation ist meistens schlecht, wenn mand as Original kennt [und mag].