Sa, 31. Mai 2008
Treffende Begriffe
Ich finde ja, dass der Ausdruck Videorumpelkiste das, was YouTube ist, unheimlich gut trifft. So wie Wissensmüllhalde die Wikipedia …
Jans Live-Weblog zum großen Geschehen und kleinen Vorkommnis
Ich finde ja, dass der Ausdruck Videorumpelkiste das, was YouTube ist, unheimlich gut trifft. So wie Wissensmüllhalde die Wikipedia …
Ein Professor hat für meine hochgeschätzte Fakultät eine Software lizensiert, die automatisch Plagiate erkennen soll: Ephorus.
Ich kenne die Software nicht, aber das sehr knapp gehaltene “Privacy Statement” verwundert mich doch schon:
Ephorus wird die von Ihnen gemachten Angaben vertraulich behandeln. Ihre Daten werden lediglich zur Kontaktaufnahme verwendet. (Zitatquelle)
(ja, das war’s schon)
Ich weiß nicht, ob man diesem niederländischen Unternehmen trauen kann. Ich bin mir aber sicher, dass das Durchsetzen deutscher Datenschutzrichtlinien in den Niederlanden schwierig sein dürfte.
In Urheberrechtsfragen bewegt sich eine solche Software zumindest im grauen, wenn nicht im illegalen Bereich. Wer nämlich einen verdächtigen Text hochlädt, ohne das Einverständnis des Urhebers zu besitzen, macht sich strafbar.
Die elektronische Übermittlung an den Plagiatsdienst ist regelmäßig mit der Speicherung des Inhalts auf Server oder Festplatte des Empfängers verbunden. Insoweit ist das durch § 16 UrhG geschützte Vervielfältigungsrecht betroffen (§ 16 UrhG). Die Vervielfältigungshandlung ist grundsätzlich zustimmungspflichtig. (Zitatquelle)
Wie dem auch sei: Wird die Plagiatssoftware konsequent eingesetzt, stellt man alle Textlieferanten (alias Studierende) unter Generalverdacht. Nutzt man die Software nur sporadisch, kann man nicht mehr automatisiert herausfinden, wenn untereinander abgeschrieben wird (auch über das Semester hinaus).
Also, ich bin dagegen.
“Gerade bei Laptops lässt sich die Geschwindigkeit des vorhandenen Geräts merklich steigern, indem man die Preise der aktuellen Modelle studiert.” (gefunden im lawblog)
Bei Opera gibt es jetzt schon einige Zeit die Schnellwahl. Diese zeigt 3×3 Vorschaubildchen von beliebigen Webseiten an, quasi wichtigsten Favoriten/Lesezeichen/Bookmarks. Netterweise kann man diese mit Strg+[1-9] auch jederzeit direkt aufrufen.
Die Schnellwahl ersetzt die Leere, die einen neuen Tab (Strg+t) normalerweise füllt. Auf der Schnellwahlseite gibt es unten rechts einen Link, mit dem man die Funktion abschaltet. Dann ist ein neuer Tab wieder leer.
Nun habe ich erfahren, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, die Schnellwahl zu nutzen. Zunächst informiert sie einen über Veränderungen auf einer Webseite. Man kann nämlich mit F5 alle Vorschaubildchen auf einmal aktualisieren. Gibt es auf Nachrichtenseiten neue Top-News, so genügt die dadurch verursachte grafische Veränderung normalerweise schon, darauf aufmerksam zu werden. Besonders vorteilhaft für Newsjunkies von Spiegel Online.
Weitere Einstellmöglichkeiten eröffnet die Operakonfiguration. Gibt man
opera:config#UserPrefs|SpeedDialState
in die Adresszeile ein, wird ein Steuerwert angezeigt, der Zahlen von 0-3 als Belegung erhält und darüber entscheidet, wie die Schnellwahl verwendet wird. Die vier Zustände sind die folgenden:
Interessant finde ich dabei die Funktion 2, die ein versehentliches Umsortieren oder Löschen der Einträge verhindert.
Durch Zufall bin ich auf alte Computerspiele gestoßen, die ich als Jugendlicher bis zur Vergasung gespielt habe.
Hach ja seufz