So, 30. März 2008

25 interessante Dinge über Computer, die man nur in Filmen lernt

Geschrieben in Elektronische Geräte und ich, Sprache etc. um 12:20 Uhr von Jan

  • Textverarbeitungen zeigen nie einen Cursor an
  • Wenn lange Sätze getippt werden, benötigt man nie die Leertaste
  • Alle Monitore zeigen 5 cm hohe Buchstaben
  • High-Tech-Computer – zum Beispiel bei der NASA, der CIA oder einer ähnlichen staatliche Einrichtung – haben meistens einfach zu verstehende grafische Benutzerschnittstellen
  • Die andere haben unglaublich mächtige Kommandozeileninterpreter, die in einfachem Englisch eingegebenen Befehle korrekt verstehen und ausführen
  • Korrolar: Man kann auf jegliche Information Zugriff erlangen, indem man bloß “ACCESS ALL OF THE SECRET FILES” in irgendeine Tastatur hackt
  • Ebenso kann man einen Computer mit einem zerstörerischen Virus infizieren, indem man „UPLOAD VIRUS“ eingibt. Viren erhöhen die Temperatur im Computer, genau wie beim Menschen. Nach einem Augenblick quillt Rauch aus den Laufwerken und Monitoren
  • Alle Computer sind miteinander verbunden. Man kann sogar Informationen vom PC des Bösewichts abrufen, wenn dessen Computer ausgeschaltet ist
  • Leistungsfähige Computer piepen ständig, wenn man eine Taste drückt oder sich die Anzeige des Monitors ändert. Einige Computer verlangsamen sogar die Bildschirmausgabe, sodass es nicht schneller geht, als man lesen kann. Die wirklich fortschrittlichen Geräte emulieren dazu den Klang von Nadeldruckern, wenn die Zeichen auf dem Bildschirm erscheinen
  • Alle Bedienfelder von Computern haben tausende Volt und Blitz-Rauch-Bomben direkt unter der Oberfläche. Fehlfunktionen zeigen sich durch einen hellen Blitz, eine Rauchwolke, einen Funkenregen und eine Explosion, die einen zwingen, auf Abstand zu gehen. Siehe Nr. 7
  • Leute, die etwas am Computer geschrieben haben, schalten ihn aus, ohne die Daten zu sichern
  • Ein Hacker kann in die bedeutensten Computer der Welt eindringen, bevor er abgehalten wird, und errät das geheime Passwort in zwei Versuchen
  • Jedes ZUGRIFF VERWEIGERT hat eine ÜBERGEHE-Funktion
  • Komplexe Berechnungen und das Laden von riesigen Datenmengen schafft man in unter drei Sekunden. In Filmen übertragen Modems Daten mit 2 Gigabyte/Sekunde
  • Wenn das Kraftwerk/die Raketenanlage/was auch immer überhitzt, explodieren alle Bedienfelder, genau wie das gesamte Gebäude
  • Wenn man sich eine Datei auf dem Bildschirm anzeigen lässt und jemand anderes löscht diese Datei, verschwindet diese Datei ebenfalls vom Bildschirm. Es gibt keine Möglichkeit, eine Backup-Kopie zu erstellen – und Undelete-Utilities gibt es auch nicht
  • Wenn man auf verschlüsselte Dateien zugreift, wird man automatisch nach dem Passwort gefragt
  • Egal was für ein Speichermedium – es ist auf jedem System lesbar, wo man es hineintut. Jede Anwendungssoftware ist auf allen Computerplattformen nutzbar
  • Je mehr die Hardware High-Tech ist, desto mehr Knöpfe hat sie. Jeder, der sie nutzt, muss eine Spezialausbildung haben, denn die Knöpfe sind nicht beschriftet
  • Die meisten Computer, egal wie klein, haben die Fähigkeit, die Realität herausfordernde, photorealistische dreidimensionale Echtzeitgraphik zu animieren
  • Seltsamerweise scheinen Laptops immer verblüffende Echtzeitvideotelefonie zu beherrschen. Außerdem haben sie die Leistung von Cray-Multiprozessor-Supercomputern.
  • Immer, wenn ein Darsteller auf ein Display schaut, ist das Bild so hell, dass es sich auf das sein Gesicht projiziert
  • Computer stürzen nie während intensiver Benutzung ab, die für den Film wesentlich ist. Menschliche Bediener machen unter Stress auch keine Fehler
  • Programme sind verdammt perfekt und haben keine Bugs, die den Benutzer ausbremsen
  • Aus jedem Foto kann man winzige Details ziehen. Man kann in alle Bilder so weit man will hineinzoomen. Beispiel: „Was ist das unscharfe Ding da in der Ecke? Ich weiß nicht, mal nachgucken. Es ist die Mordwaffe! Mal unterm Bett nach den Schuhen des Mörders schauen. Nein, nur ein paar Comics (Marvel, 1954, sehr selten). Mal die Kommode checken…!“

Das ist meine Übersetzung einer englischen Version dieser Liste. Die haben andere zwar auch schon mal (vor langer Zeit) ins Deutsche übertragen (oder nur wiederholt), aber ich finde die Versionen ziemlich mittelmäßig. So Sache wie das governmental institution (für NASA oder die CIA) mit Regierungsinstitutionen zu übersetzen, finde ich irreführend, da in Amerika die Regierung ja die administration ist und government eher die Bundesebene bezeichnet. Governmental ist also eher als staatlich zu übersetzen. Anderes Beispiel: Im ersten Punkt der Liste ist bei anderen immer die Rede von Textverarbeitungsprogrammen (als Übersetzung für Word processors). Ich frage mich, warum da immer das “programme” hinten dran steht – eine Textverarbeitung ist nun mal ein Programm, auch wenn man die Bezeichnung Programm weglässt. Außerdem sagt kein Mensch Textverarbeitungsprogramm.

Fr, 28. März 2008

Willkommen bei Adobe GoLive 5

Geschrieben in Dies und Das... um 10:34 Uhr von Jan

Immerhin 888 Seiten (bei von Google geschätzten 82.700 Seiten) haben im HTML-Header den Standardtitel “Willkommen bei Adobe GoLive 5″ nicht ersetzt, den das gleichnamige Programm in der Schablone stehen hat.

Ja, ich weiß, das ist ein uralter Hut. Trotzdem irgendwie lustig.

Di, 25. März 2008

Programm-Preiskrönungen ein Nicht-Programm

Geschrieben in Blog-Externa, Software um 0:11 Uhr von Jan

Weil ihm auffiel, dass selbst schlechte Software mit Preisen überhäuft wurde, hat ein britischer Programmierer eine Textdatei mit der Endung .exe versehen und das “Programm” bei diversen Softwaresammelseiten eingereicht. Im Anschluss ließ er einfach etwas Zeit vergehen und betrachtete, was daraus entstand. Erstaunliches Ergebnis: 16 23 Preise (Stand Dez. 2007).

Ach ja, der Text des “Programms” begann mit “This program does nothing at all [...]“.

Die ganze Geschichte Teil 1 Teil 2.

Die Erklärung, die der gute Mensch gleich mitliefert, ist eine schöne Bestandsaufnahme, wie da getrickst wird, nur um einen ordentlichen Page-Rank bei Google zu bekommen.

(via)

Di, 18. März 2008

Mitbringsel

Geschrieben in Sprache etc. um 20:20 Uhr von Jan

Baguette magique ist die französische Bezeichnung für …

Zauberstab *grins*

Die Franzosen sind schon ein lustiges Volk :)

Mo, 10. März 2008

CeBIT-Fazit

Geschrieben in Elektronische Geräte und ich um 13:48 Uhr von Jan

Nachdem ich letztes Jahr nicht zur CeBIT nach Hannover gefahren bin, wollte ich es mir dieses Jahr nicht nehmen lassen, nach dem Rechten zu schauen.

Leider war der letzte Messetag und dementsprechend eine gewisse Aufbruchstimmung zu verspüren (ja, damit habe ich schon vorher gerechnet). An vielen Ecken waren bereits die Stände leergeräumt, während Schüler durch die Gänge quollen. Das lag wahrscheinlich daran, dass der letzte Messetag auf einen Sonntag gelegt worden war. Es gab erstaunlich wenige Gadgets (Kugelschreiber etc.)  zu ergattern. Bei der Billighardware den Gehäusen, Lüftern und anderen Anbauteilen wurde wieder kräftig verkauft, um die Transportkosten der Firmen zu senken.

Soweit, so gewohnt. Da ich mich vorher ausreichend informiert hatte, war nicht so viel überraschendes dabei. Der EEE-PC mit Windows (ganz großes Kino) wurde dadurch zum Mininotebook mit zu kleinem Display (bei Windows hat man ja den Vergleich) und das LC-Display mit LED-Beleuchtung von Samsung war nun auch nicht wirklich der Knaller.

Ach, was solls. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei :)

Anmerkungen zur CeBIT 2008 finden sich auch bei Indiskretion Ehrensache.